Willkommen beim Arbeitskreis „Geschlechtsbasierte Rechte der Frau“ (AK-GRF)
Wir gehören zum FrauenAktionsBündnis FAB, einem Zusammenschluss mehrerer Fraueninitiativen, die sich austauschen, vernetzen, über die aktuelle Politik sprechen und uns zu Aktionen oder Projekten zusammenfinden, die wir gemeinsam vorantreiben oder unterstützen wollen.
Welche Initiativen dazugehören seht Ihr rechts unten auf dieser Seite.
Aktuelles
BRIGITTE-Aktion des AK geschlechtsbasierte Rechte der Frau
Aktion des AK geschlechtsbasierte Rechte der Frau zur Nominierung von Frauke Brosius-Gersdorf als Richterin am BVG
Aktion des AK geschlechtsbasierte Rechte der Frau zur Bundestagswahl am 23.2.2025

Feministischer Protest gegen das SBGG

Pressemitteilung des FrauenAktionsBündnis FAB zum Entwurf eines Gesetzes über die Selbstbestimmung in Bezug auf den Geschlechtseintrag (SBGG)

Mehr Mut. Jetzt! – Solidarität mit Eva Engelken
Das sogenannte Selbstbestimmungsgesetz
Momentan steht das sogenannte Selbstbestimmungsgesetz (Self-ID) auf unserer Agenda, das zum 1. November 2024 in Kraft getreten ist und nun – ohne ausreichende Beteiligung von Fraueninitiativen – evaluiert werden soll.
Wir haben seit Langem uns gegen die Verabschiedung dieses Gesetzes eingesetzt – für die Wahrung der Rechte von Frauen und Lesben und für den Schutz von Kindern und Jugendlichen.
Warum wir gegen dieses Gesetz sind, lesen Sie in unserer Stellungnahme zum Gesetzesentwurf zur Self-ID von November 2023 und in unserem Appell „Nein zum Selbstbestimmungsgesetz“ von November 2022.
Stellungnahme des FrauenAktionsBündnisses FAB zum Gesetzesentwurf zur Self-ID
Der Gesetzesentwurf zum sogenannten Selbstbestimmungsgesetz steht in seinem Inhalt und Grundgedanken grundrechtlichen Verpflichtungen entgegen und erschwert die Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Der hartnäckigen Arbeit von Frauen haben wir als Frauen ein Grundgesetz zu verdanken, in dem nicht nur die formale Gleichstellung von Frauen und Männern festgeschrieben wurde (d.h. dass Frauen durch Gesetze nicht ungleich behandelt werden dürfen), sondern auch die Verpflichtung des Staates, auf noch immer bestehende Nachteile für Frauen aktiv beseitigend hinzuwirken. Diese Nachteile haben sich in den letzten 30 Jahren nicht bedeutsam genug geändert.
Appell des FrauenAktionsBündnisses FAB:
Nein zum sogenannten Selbstbestimmungsgesetz!
Die Ampelkoalition plant ein Gesetz, das an die Stelle des derzeit gültigen Transsexuellengesetzes (TSG) mit seinen Regelungen zur Änderung des Geschlechtseintrags im Personenstandsrecht treten soll. Bisher setzt eine solche Änderung ein Verfahren mit Sachverständigen-Gutachten und spezifischen Maßnahmen voraus. Vorgesehen ist jedoch, dass das TSG nicht nur reformiert, sondern abgeschafft wird. Stattdessen soll ein neues Gesetz eingeführt werden, das die Personenstandsänderung nicht nur einer Minderheit, sondern allen Menschen gestattet, und zwar voraussetzungslos und ohne objektivierbare Kriterien. Bisher liegt für diesen Gesetzentwurf ein Eckpunktepapier vor, dieses wurde am 30. Juni 2022 vorgestellt.
FrauenAktionsBündnis FAB

Unser Selbstverständnis
Wir vertreten unsere Positionen von einem feministischen Standpunkt aus. Wir grenzen uns ab von Gruppen, die aus ganz anderen Motiven als wir ebenfalls fordern, das sogenannte Selbstbestimmungsgesetz zu stoppen. Während unser Gedanke dabei ein feministisch-freiheitlicher ist – Freiheit von Geschlechterstereotypen und -zwängen – schweben FundamentalistInnen und rechten Gruppierungen/Parteien vielmehr eine Retraditionalisierung und eine Verfestigung von Geschlechterrollen vor. Das lehnen wir ebenso ab wie alle menschen- und freiheitsfeindlichen Ideologien.